Suche Warenkorb
Aria e-Road von Bianchi Berge E-Roadbike von Bianchi Strasse E-Roadbike Nytro von Pinarello Akku Pinarello Nytro E-Roadbike Schnellverschluss Akku

E-ROADBIKES – SINNVOLLER ODER ÜBERFLÜSSIGER TREND

Das Aufkommen des Pedelec Booms hat die Biker in zwei Lager gespalten. Da sind zum einen die Befürworter des motorunterstützen Fahrradfahrens mit einer ganzen Palette von sinnigen und schlagkräftigen Argumenten und diejenigen, die mit den motorunterstützten Velos nicht so ganz warm werden. Viele derer sehen in den Pedelecs einen Affront gegen den puristischen Fahrrad-Gedanken. Fakt ist, dass seit nun mehr über 10 Jahren ein kontinuierlicher Zuwachs an elektrounterstützten Fahrrädern in Deutschland zu verzeichnen ist.

Sportbetonte E-Bikes – Ein Thema das polarisiert


Das E-Bike war in seiner Anfangszeit bis zum Beginn des Pedelec Booms 2005 noch eine recht teure und schwere Angelegenheit. So waren es zu Beginn vor allem die älteren Semester, die den Vorteil des elektrisch unterstützen Fahrens erkannten. Bei den jüngeren und sportbegeisterten Radfahrern war das Pedelec in den ersten Jahren gänzlich verpönt. Teure, anfällige Technik, geringe Akkuleistungen und biederes Design hielten viele anfänglich vom Kauf eines elektrounterstützten Fahrrades ab.
Erst 2010 setzte dann ein langsames Umdenken ein, initiiert von der Einführung des ersten geländetauglichen E-Bikes durch Haibike. Von nun an war das Pedelec auch ein Sportgerät, mit dem sich junge und sportaffine Leute identifizieren konnten. Der große E-MTB Boom setzte 2013 ein, als Bosch mit seinen innovativen Mittelmotoren und den verbesserten Akkus die Entwicklung hochkarätiger, sporttauglicher E-MTBs ermöglichte. Seitdem nimmt die Zahl der Offroad Biker rasant zu, was zwangsläufig zu Interessenskonflikten bezüglich des Naturschutzes bzw. den Spaziergängern und Wanderern führte. Die daraufhin einsetzende Reglementierung von fahrbaren Offroad Strecken betraf auch die bisher unauffällige Minderheit der klassischen Mountainbiker. Dies und der Umstand, dass sich so manch gestandener Freizeitsportler bergauf von einer Gruppe gutgelaunter, rüstiger Rentner auf E-MTBs überholen lassen musste, begünstigte die Polarisierung der Offroad-Biker in Pro bzw. Contra Elektroantrieb Verfechter. Eine Entwicklung die bis heute anhält und noch nichts von ihrer Brisanz verloren hat.
Durch die meist recht schwere, klobig Technik blieb der Roadbike Sektor vom E-Bike Hype bisher weitestgehend verschont. Erst die Entwicklung innovativer, speziell für Rennräder konzipierter Antriebskonzepte ermöglichte es, auch Road-Racer mit elektrischer Motorunterstützung zu bauen, ohne dass diese ihren ursprünglichen Charakter verlieren.

E-Roadbikes – Für viele Roadbike-Puristen ein No-Go


Es liegt in der Natur der Sache, dass gerade Roadbiker der Nutzung elektrischer Antriebe bei Fahrrädern eher skeptisch gegenüberstehen. Gerade im Road-Racing wird der Ultra-Leichtbau in Verbindung mit ausgefeilter Aerodynamik immer wieder bis zum technisch machbaren vorangetrieben. Roadbike-Enthusiasten sind bereit für jedes Gramm Gewichtseinsparung teuer zu bezahlen. Vor allem bergauf ergibt sich durch weniger Gewicht ein winziger Vorteil, welcher letztendlich siegentscheidend sein kann. Für diese Radsportler löst die Vorstellung, ein Roadbike mit schweren, klobigen Komponenten auszurüsten, fast schon körperliches Unbehagen aus.
Dann gibt es auch noch die Vertreter einer sehr persönlichen, fast schon meditativen Einstellung zum Rennradsport. Für diese außergewöhnlichen Biker ist der Sieg des Geistes über den Körper das erklärte Ziel ihrer Passion. Wenn durch das Eins werden von Mensch und Maschine, die Verschmelzung des Bikers mit seinem Bike, ein ganz besonderes Gefühl entsteht und sich alles auf das Dasein im Jetzt fokussiert, ist das für viele Rennradfahrer die eigentliche Faszination ihres Sports. Die Gewissheit, allein durch pure Willenskraft den mörderischen Strapazen einer Tour getrotzt zu haben, gibt diesen Bikern ein Gefühl tiefer Ruhe und Kraft. Das ist für sie der Lohn jahrelanger harter Arbeit und vieler einsamer Trainingsstunden. So ist es beinahe verständlich, dass einige Rad-Enthusiasten die Nutzung unterstützender (Antriebs-)Techniken mit Argwohn betrachten. Widerspricht dies doch dem puristischen Gedanken der individuell vom Fahrer zu erbringenden Leistung.

Die Roadbike Philosophie - Fahrerorientiertes Sportgerät mit optionaler Anschubhilfe


Die neue Generation der E-Roadbikes bleiben in ihrer Grundkonzeption reinrassige Rennräder. Das zeigt sich auch schon in ihrem Erscheinungsbild. Durch die schlanke Silhouette ihrer hochwertigen Carbonrahmen sowie der Ausstattung mit feinsten Komponenten namhafter Hersteller sind die E-Bikes auf den ersten Blick nur schwer von ihren nicht angetriebenen Geschwistern zu unterscheiden. Wie jeder andere Road-Racer wollen sie gefahren werden und dabei den Biker zum Schwitzen bringen. Der Antrieb dient dabei lediglich der kurzzeitigen Unterstützung bei schwierigen Passagen oder als Trainingshilfe.
Und genau hier liegt der Unterschied zu den bisherigen Pedelecs. Das E-Roadbike bleibt sportlich ambitionierten Bikern vorbehalten. Die zugunsten von Gewicht und Einbaumaßen klein gehaltenen Akkus erlauben keinen permanenten Motoreinsatz und die Antriebe unterstützen den Fahrer auch mit weniger Kraft als bei herkömmlichen E-Bikes.
Zudem darf aufgrund der vorherrschenden Gesetzeslage eine Motorunterstützung nur bis 25 km/h erfolgen. Daher sind die E-Roadbikes so konstruiert, dass sie sich auf ebener Strecke oder im Gefälle wie „normale“ Race-Bikes fahren lassen. In diesem Fall klinken sich die Antriebe komplett aus und laufen widerstandslos mit. Dadurch spielen dann die ca. 13 kg Gesamtgewicht keine große Rolle mehr. Dann sind die E-Racer nur noch normale Rennräder die von ihren Fahrern den vollen Einsatz abverlangen.
Die E-Roadbikes sind und bleiben Rennmaschinen mit feinster Technik und Ausstattung sowie dem Anspruch, auch vom Fahrer ein gewisses Maß an Sportlichkeit abzuverlangen. Durch die optionale Möglichkeit der Motorunterstützung ermöglichen sie es auch älteren oder konditionell weniger gefestigten Roadbikern, mit auf anspruchsvolle Touren zu gehen, oder in einer Gruppe stärkerer Biker mitzufahren. Als weiterer positiver Aspekt der Road-Pedelecs sind die erweiterten Trainingsmöglichkeiten anzuführen. So kann beim Cardio- beziehungsweise Ausdauertraining dank zuschaltbarer Motorunterstützung immer im Idealbereich trainiert werden.

Fazit


Wenn sich das E-Roadbike zu einem neuen Trend entwickelt, dann hat dies durchaus positive Auswirkungen auf den Rennradsports. Durch die E-Bikes könnten Leute motiviert werden mit dieser Sportart anzufangen, was der Aufmerksamkeit und Wertschätzung des Radsports einen großen Schub verleihen würde. Und wer mit einem Road-Pedelec in den Race-Bike Sport einsteigt, der wird sich über kurz oder lang auch ein konventionelles Roadbike zulegen.
Die Konzeption des E-Roadbikes als innovatives Sportgerät macht es zu einer gelungenen Erweiterung konventioneller Rennräder, ohne dabei die sportlichen Ansprüche an den Fahrers zu vernachlässigen. Eine Win-win-Situation für diejenigen, die das E-Roadbike als Einstieg in das Road-Racing nutzen sowie für die Vertreter des klassischen Rennradsports.
Hier geht es zu den HARDYS E-Roadbikes >>

HARDYS - Dein Roadbike-Kompetenzzentrum


Hast du noch Fragen zu den E-Roadbikes? Dann komm mit deinen Wünschen und Anforderungen auf uns zu oder vereinbare einen Termin mit uns: Telefon 07123 / 7261471 oder E-Mail info@hardys.tv.

SALE Jobs